Dead Zone
DiscontinuousDer DeadZone-Block (Totzone / Totband) implementiert eine nichtlineare Totzone. Befindet sich das Eingangssignal innerhalb des definierten Bandes, ist das Ausgangssignal exakt null. Außerhalb dieses Bereichs folgt der Ausgang dem um den Grenzwert verschobenen Eingangssignal, sodass der Signalverlauf stetig ohne Sprünge bleibt.
Dieser Block ist essenziell für die Modellierung von mechanischem Spiel, Haftreibungsschwellen (Stick-Slip-Effekt), Nullpunkt-Unempfindlichkeit bei Sensoren und Joystick-Steuerungen (zur Unterdrückung von Ruhedrift).
Mathematisches Modell
Ein- & Ausgänge
| Direction | ID | Label | Typ | Status |
|---|---|---|---|---|
| → In | in |
Input | number | Required |
| ← Out | out |
Output | number | Output |
Parameter
| Parameter | Label | Typ | Standardwert | Beschreibung |
|---|---|---|---|---|
lowerLimit |
Lower Limit | number | -0.5 |
|
upperLimit |
Upper Limit | number | 0.5 |
Anwendungsbeispiele
Joystick-Totzone
Unterdrückung kleiner Vibrationen oder mechanischer Ungenauigkeiten um die Nullage eines Joysticks:
Joystick-Eingang → DeadZone (lowerLimit: -0.05, upperLimit: 0.05) → SteuersignalHinweise & Best Practices
- Stetiger Übergang: Das Ausgangssignal weist beim Überqueren der Grenzwerte keine Unstetigkeitssprünge auf.
- Asymmetrische Konfiguration: Untere und obere Grenze müssen nicht zwingend symmetrisch um null liegen.
Verwandte Blöcke
- Saturation: Begrenzt das Signal bei Überschreitung von Maximalwerten
- Backlash: Modelliert mechanisches Flankenspiel mit Hysterese/Gedächtniseffekt
- Relay: Schaltet diskret zwischen zwei Festwerten um