BlockWerk Dokumentation
∫

Discrete ∫

Discrete

Zeitdiskreter Integrator, der das Eingangssignal über die Zeit aufsummiert. Äquivalent zu einer gleitenden Summe, skaliert mit der Abtastzeit.

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Mathematisches Modell

Forward Euler:y[n]=y[n−1]+T⋅u[n−1]Backward Euler:y[n]=y[n−1]+T⋅u[n]Trapezoidal:y[n]=y[n−1]+T2(u[n]+u[n−1])\begin{aligned} &\text{Forward Euler:} && y[n] = y[n-1] + T \cdot u[n-1] \\ &\text{Backward Euler:} && y[n] = y[n-1] + T \cdot u[n] \\ &\text{Trapezoidal:} && y[n] = y[n-1] + \frac{T}{2} (u[n] + u[n-1]) \end{aligned}

wobei y[n] der aktuelle Ausgang, u[n] der aktuelle Eingang und T die Abtastzeit ist.

Ein- & Ausgänge

Direction ID Label Typ Status
→ In in In number Required
→ In reset Reset number Optional
← Out out Out number Output

Parameter

Parameter Label Typ Standardwert Beschreibung
method Integration Method select forward
initialCondition Initial Condition number 0
sampleTime Sample Time number 0.01

Anwendungsbeispiele

  • Siehe die integrierten Beispiele im Handbuch für eine Demonstration dieses Blocks.

Hinweise & Best Practices

  • Vorwärts-Euler: Einfachste Methode, kann jedoch bei schneller Systemdynamik instabil werden; geeignet für unkritische Integrationen
  • Rückwärts-Euler: Implizite Methode – stabiler bei steifen Systemen; empfohlen für Regelkreise
  • Trapezregel: Höchste Genauigkeit bei glatten Signalen; entspricht der Tustin-/Bilineartransformation für den Filterentwurf
  • Reset: Der Integrator kann zurückgesetzt werden, indem der Parameter initialCondition zur Laufzeit geändert wird
  • Windup: In geschlossenen Regelkreisen kann der Integrator überlaufen (Integrator Windup), wenn der Ausgang in die Sättigung gerät; nutzen Sie Anti-Windup-Maßnahmen

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